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31.03.2026
09:00 Uhr
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Milliarden für Lobbyarbeit, KI fürs Kriegsministerium: OpenAI wird zum Spielball der US-Politik, befürchten Kritiker. Was an den Vorwürfen wirklich dran ist.

„Es ist Zeit aufzuhören“, schreibt QuitGPT in großen roten Buchstaben auf ihrer Webseite. Die Boykott-Kampagne ruft dazu auf, ChatGPT zu deinstallieren und auf andere Chatbots umzusteigen. Ihr zentraler Kritikpunkt: Die OpenAI-Führung finanziert mit Spenden die Regierung von Donald Trump. Dazu kommt Sorge um einen Deal mit dem Pentagon. QuitGPT befürchtet, dass Massenüberwachung und automatisierte Kriegsführung damit Tür und Tor offen stehen.
Die kleine Initiative hat sich einen großen Gegner ausgesucht: ChatGPT hat schätzungsweise 900 Millionen Nutzer. Der Chatbot löste den anhaltenden Hype um KI-Sprachmodelle aus und führte das Unternehmen fast über Nacht zu Milliardenbewertungen. OpenAIs anstehender Börsengang könnte über die Zukunft der ganzen Branche entscheiden – und das Unternehmen „too big to fail“ sein.
Dieser Artikel zeigt, wie eng ChatGPT-Entwickler OpenAI tatsächlich mit der amtierenden US-Regierung von Donald Trump zusammenarbeitet. Dafür haben wir mit den Organisatoren hinter QuitGPT gesprochen und OpenAI mit den Vorwürfen konfrontiert. Wir schlüsseln die zentralen Kritikpunkte im Detail auf und erklären, ob und wie sich der Boykott tatsächlich auf das KI-Unternehmen auswirkt.